16. Januar 2009

Die Bibel im Portrait - Lot


Man hat mir vorgeworfen, die Religion im Allgemeinen und die christliche Kirche im Speziellen nicht immer gut behandelt zu haben. Dabei hat dieser Blog doch auch einen Bildungsauftrag. Den will ich erfüllen, indem ich in lockerer Serie wichtige Persönlichkeiten der Bibel vorstelle und damit dem Leser die Heilige Schrift näher bringe. Heute: Lot.

Name: Lot
Geburt: Mesopotamien
Tod: unbekannt
Verheiratet
Kinder: zwei Töchter, zwei Söhne. Letztere identisch mit seinen Enkeln

Lot lebte mit Frau und Töchtern einst in Sodom. Da er der Sodomie aber nicht sonderlich zugeneigt war, hatte der liebe Gott beschlossen, ihn samt Familie von der bevorstehenden Vernichtung seines Wohnortes auszunehmen. Zu diesem Zwecke schickte er zwei Engel.
Spontan verlangten die Anwohner diese sodomisieren zu dürfen, was zeigt, dass der Begriff der Sodomie damals wenig mit Tieren zu tun hatte, sondern jede Form der absonderlichen Liebe (inklusive der Homosexualität) einschloss.

Lot tat, was jeder gute Gastgeber täte. Er bot dem Mob alternativ seine jungfräulichen Töchter an. "Die will ich herausgeben" sprach Lot "und tut mit ihnen, was euch gefällt". Dieses Angebot war dem angeheizten Volk aber zu gewöhnlich. Zwei minderjährige Jungfrauen hat man ja alle Tage. Nein, es sollten Lots Gäste sein.
Diese, der Idee der gleichgeschlechtlichen Liebe mit einer ungewaschenen Horde eher abgeneigt, ließen die Lüstlinge erblinden und führten Lot mit Frau und weiterhin unberührten Töchtern aus der Stadt.
Auf diesem Weg kam Lots Frau durch einen unglücklichen Umstand mit einer Menge Speisesalz, an dem Gott nicht ganz unschuldig war, ums Leben. Aber das ist eine andere Geschichte über Gottes Barmherzigkeit. Lot und seine Töchter konnten sich aber vor der Zerstörung Sodoms retten.

Was machen aber nun so junge Dinger, nachdem alle möglichen Freier zunächst des Augenlichts und dann des Lebens beraubt wurden? Richtig, man macht sich über den Vater her. Schwuppdiwupp wurde der alte Lot betrunken gemacht und die Gören drückten ihn gepflegt in die Strohmatte. So bekam der alte Witwer auch nochmal Sex und zwei Söhne - und Enkel.

Was will uns die Bibel damit sagen?
Wenn schon die gesamte Nachbarschaft geschlossen die Gruppenvergewaltigung ablehnt, ist es wohl mit der eigenen Attraktivität nicht allzu weit her. Dann kann man seinen Hymen auch gleich an den Vater verplempern. Oder habe ich die Moral missverstanden?

Nachzulesen in Genesis 19

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

meistens finde ich deinen blog ja gut und lustig... aber deine schon fast an verfogungswahn grenznde religionskritik nervt mich a bisserl... na ja les ich das halt nimmer... und freu mich auf den rest!!

Zaphod Beeblebrox hat gesagt…

Es freut mich, dass Dir der Rest gefällt!

Anonym hat gesagt…

Guten Tag,
es gibt manchmal was von Menschen verfälscht im Bibel, so dass nicht alles was von Gott gegeben wurde unberührt geblieben.
Ich bitte Ihnen um ein Vergleich mit dem letzte gesendete Buch.
mit freundlichen Grüßen