Stephen Hawking ist wohl der bekannteste Physiker seit Albert Einstein. Er ist in der Lage Phänomene der Physik verständlich zu erzählen. Das ist in diesem Buch auch noch mit schönen Illstrationen verbunden. Wer also etwas über die Relativitätstheorie, Zeitreisen oder die Endlichkeit des Universums wissen möchte, aber keine Zeit für ein Physikstudium hat, ist mit diesem Buch gut bedient.
Mit diesem Buch werde ich die regelmäßige monatliche Buchempfehlung erstmal beenden. Ich kann einfach nicht so schnell lesen, dass ich jeden Monat eine neue Empfehlung hätte. Trotzdem werde ich Euch von Zeit zu Zeit von den Büchern berichten, die mir besonders gut gefallen habben.
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16. März 2009
16. November 2008
Uri ist wieder auf Sendung
Nachbar Klingsor hatte mich in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass Uri Geller mal wieder die Sendezeit von Pro 7 verplempern darf. Diesmal um nach Außerirdischen zu suchen. Dazu wurden Signale ins All geschickt und ebensolche aus dem All gesucht. Genau genommen wird das schon seit Jahren gemacht, aber unser israelische Hobbymagier war wohl der Meinung, dass sich die Aliens erst aus der Deckung wagen, wenn er nach ihnen ruft.
Bei einem so abendfüllenden Thema, kann man auch schon mal geschlagene zwei Stunden und 15 Minuten an einem Samstag Abend dafür opfern. Alternativ gab es "Das Supertalent" und den "Musikantenstadl". Da kann man sich ja auch mal einen Abend den zauseligen Besteckzerstörer ansehen.
Also "man". Nicht ich. Ich habe es nämlich recht schnell nicht mehr ausgehalten. Bei "Stargästen" wie Nina Hagen, Erich von Däniken und Johann Klum (wer ist eigentlich Johanna Klum?) braucht man eigentlich gar keinen Uri Geller mehr, um nach kürzester Zeit nur noch ungläubig den Kopf zu schütteln. Zum einen darüber, dass solche Gehirnakrobaten im Fernsehen auftreten dürfen, zum anderen darüber, dass sie dafür vermutlich mehr Geld bekommen als ich für meine sinnvolle Arbeit.
Auch nach mehr als zwei Stunden erfolgloser Suche hatte Uri Geller leider immer noch keiner mitgeteilt, dass die abgesandten Signale mehrere Jahre dauern würden, um potentiell bewohnte Planeten zu erreichen. Derweil hatte man bei der Ansicht dieser Ansammlung von pseudo-wissenschaftlichem Blödsinn und esoterischer Hirnlosigkeit schon Zweifel an der Existenz intelligenten Lebens auf unserem Planeten entwickelt.
Dass es einen großen qualitativen Unterschied gibt zwischen Sendungen in denen Doofe doof quatschen und solchen, in denen Intelligente doof quatschen, konnte man erleben, als das Leid endlich vorbei war: Im WDR begann Dittsche. Da war die Welt wieder in Ordnung.
Bei einem so abendfüllenden Thema, kann man auch schon mal geschlagene zwei Stunden und 15 Minuten an einem Samstag Abend dafür opfern. Alternativ gab es "Das Supertalent" und den "Musikantenstadl". Da kann man sich ja auch mal einen Abend den zauseligen Besteckzerstörer ansehen.
Also "man". Nicht ich. Ich habe es nämlich recht schnell nicht mehr ausgehalten. Bei "Stargästen" wie Nina Hagen, Erich von Däniken und Johann Klum (wer ist eigentlich Johanna Klum?) braucht man eigentlich gar keinen Uri Geller mehr, um nach kürzester Zeit nur noch ungläubig den Kopf zu schütteln. Zum einen darüber, dass solche Gehirnakrobaten im Fernsehen auftreten dürfen, zum anderen darüber, dass sie dafür vermutlich mehr Geld bekommen als ich für meine sinnvolle Arbeit.
Auch nach mehr als zwei Stunden erfolgloser Suche hatte Uri Geller leider immer noch keiner mitgeteilt, dass die abgesandten Signale mehrere Jahre dauern würden, um potentiell bewohnte Planeten zu erreichen. Derweil hatte man bei der Ansicht dieser Ansammlung von pseudo-wissenschaftlichem Blödsinn und esoterischer Hirnlosigkeit schon Zweifel an der Existenz intelligenten Lebens auf unserem Planeten entwickelt.
Dass es einen großen qualitativen Unterschied gibt zwischen Sendungen in denen Doofe doof quatschen und solchen, in denen Intelligente doof quatschen, konnte man erleben, als das Leid endlich vorbei war: Im WDR begann Dittsche. Da war die Welt wieder in Ordnung.
30. März 2008
Alle Schlechte kommt von oben
Es gab Zeiten da war Twix noch Raider, Jogging noch Waldlauf und Voten noch Wählen. Damals waren Kondensstreifen auch noch Kondensstreifen. Heute klären uns Menschen mit vielfältiger Ausbildung (leider keine so ganz zum Thema passend) auf, dass viele davon (die Streifen, nicht die Menschen) in Wirklichkeit "Chemtrails" sind. Also gezielt, aber geheim gesprühte Chemikalien, die unser Leben beeinflussen.So weit, so naheliegend. Leider ist aber der Urheber und der Zweck noch unklar und die Erklärungen daher vielfältig. Als Urheber kommen, je nach Quelle folgende Verdächtige in Frage:
> USA, die sind ja immer dabei
> Vereinte Nationen
> Juden, inklusive der ihnen eigenen Weltverschwörung
> Illuminaten, die gibt's angeblich immer noch
> Freimauerer
Je nach Quelle soll eines der folgenden Ziele erreicht werden.
> Kampf gegen die Klimaerwärnung
> Gedankenkontrolle
> Geburtenkontrolle
> Als medizinische Experimente
Manch einer mag die Befundlage etwas vage finden. Kämpfen hier Juden gegen die Klimaerwärmung oder wollen die Freimaurer die Geburten kontrollieren?
Egal, absudeidee.de wäre nicht nah am Leser, wenn wir nicht eine Lösung parat hätten. Es gibt nämlich einen einfachen Weg den Chemtrails eine lange Nase zu zeigen. Laut Energiebilderarchiv gibt es nebenstehendes Symbol, das die Giftstoffe der „Chemtrails“ auflöst.Woher wissen die das?
Das wundervolle Schutzsymbol „Anandara“ wurde uns in einem Channeling für den dritten Band der „Gespräche mit Erzengel Michael“ von dem aufgestiegenen Meister El Morya durchgegeben.
Aaaah ja, klar, ich bin überzeugt!
Es reicht, das Symbol auszudrucken und irgendwo hinzulegen. Man kann auch das Zimmer tapezieren oder es sich auf die Glatze tätowieren. Nur zur Sicherheit.
2. Februar 2008
Tachyonen Shirts
Tachyonen sind hypothetische Teilchen, die sich schneller als das Licht bewegen. Das muss man sich so vorstellen: Die Physik kennt Teilchen, die sich langsamer Bewegen als das Licht (Tardyonen) und solche, die sich genau mit Lichtgeschwindigkeit bewegen (Luxonen). Da haben sich wohl mal ein paar Physiker bei einem Bierchen Gedanken gemacht, wie wohl Teilchen aussähen, die sich schneller als das Licht bewegen. Sie würden sich beispielsweise rückwärts in der Zeit bewegen.
Ein Existenznachweis der Tachyonen würde sicherlich den Nobelpreis nach sich ziehen.
Das ist allerdings nicht das Ziel von (Prof. Dr. phil.) Tepperwein. Er hat diese Teilchen offenbar nicht nur nachgewiesen, sondern auch schon eingefangen und nutzbar gemacht. Er verkaufte nämlich "Tachyonen Polo Shirts" für 32,70 €.
Diese Shirts, die "in einem elektrischen Vakuum harmonisiert (tachyonisiert) wurden, sind in der Lage, elektromagnetische Energie in positive Energie umzuwandeln."
Man stellt sich die berechtigte Frage, woher jemand, der so einen Unfug verbreitet, seinen Professorentitel hatte.
Ich sag's Euch: Erstens von einer Universität in den USA, die diese Titel verkauft und zweitens von einem esoterischen Workshop, der den Namen "Universität" trug. "Nicht ganz sauber", mag man da denken. Stimmt. Kurti musste auch nach seiner Veruteilung wegen "Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen" alle Titel blank schmeissen. Seitdem ist er nur noch Kurt.
In Wirklichkeit ist er übrigens Schreiner und Heilpraktiker, das klingt aber so doof.
Ein Existenznachweis der Tachyonen würde sicherlich den Nobelpreis nach sich ziehen.
Das ist allerdings nicht das Ziel von (Prof. Dr. phil.) Tepperwein. Er hat diese Teilchen offenbar nicht nur nachgewiesen, sondern auch schon eingefangen und nutzbar gemacht. Er verkaufte nämlich "Tachyonen Polo Shirts" für 32,70 €.
Diese Shirts, die "in einem elektrischen Vakuum harmonisiert (tachyonisiert) wurden, sind in der Lage, elektromagnetische Energie in positive Energie umzuwandeln."
Man stellt sich die berechtigte Frage, woher jemand, der so einen Unfug verbreitet, seinen Professorentitel hatte.
Ich sag's Euch: Erstens von einer Universität in den USA, die diese Titel verkauft und zweitens von einem esoterischen Workshop, der den Namen "Universität" trug. "Nicht ganz sauber", mag man da denken. Stimmt. Kurti musste auch nach seiner Veruteilung wegen "Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen" alle Titel blank schmeissen. Seitdem ist er nur noch Kurt.
In Wirklichkeit ist er übrigens Schreiner und Heilpraktiker, das klingt aber so doof.
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